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Die Funktion der Nachrichten in grauer Vorzeit
Die Verbreitung von Information mit Hilfe von Nachrichten reicht bis in die Zeit der Griechen und Römer zurück. Zu dieser Zeit konnte nur ein kleiner Teil der Gesellschaft lesen und schreiben und aus diesem Grund mussten die Nachrichten vorgetragen oder auch vorgespielt werden. Diese Aufgabe war zumeist fahrenden Spielern oder Theatergruppen vorbehalten.
Nachdem sowohl das griechische als auch das römische Reich immer mehr in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt wurde, war der Nachrichtendienst auch aus dem Kriegswesen nicht mehr wegzudenken. Allerdings gab es weder Funk noch Telefon und schon gar keinen Satelliten zur Informationsübertragung wie wir es heute kennen. Sondern die Botschaft wurde von sehr gut durchtrainierten Spähern entweder zu Pferd oder zu Fuß weitergeleitet. Neben den großen Gelehrten der griechischen Geschichte wie Herodot oder Aristoteles ist aber der griechische Boten Pheidippides, wohl der berühmteste Nachrichtenüberbringer seiner Zeit.
Auch wenn nur sehr wenigen den Namen kennen, so wissen doch sehr viele Leute seine Mission. Als erster Läufer der Welt hat er die Strecke von 40 Kilometer an einem Stück absolviert. Im Kampf der Athener gegen die eindringenden Perser in Marathon, so will es die Legende, ist jener Bote ausgeschickt worden, um die frohe Botschaft in der griechischen Metropole Athen zu verkünden, dass die Griechen die Eindringlinge zurückgeschlagen haben.
Nach solchen spektakulären Ereignissen hat sich das Nachrichtenwesen im Mittelalter dann mehr auf den Minesang spezialisiert. Es gab nach wie vor Informanten, die Nachrichten über kriegerische Ereignisse weiterleiteten, aber das Hauptaugenmerk waren Gedichte über die Liebe und das Glück, vorgetragen von fahrenden Sängern.
