» Fachbegriffe aus der Computerwelt
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Datenbank
In den relationalen Datenbanksystemen INFORMIX, ORACLE oder SQL-Server werden die Attributsätze zu den archivierten Dokumenten gespeichert. Darüber hinaus sind Informationen über die Konfiguration einzelner Teile des Archivsystems dort abgelegt. Datenbank-Anschluß-Server (ADBA)
Übermittelt Datenbankabfragen vom Client an die Datenbank und liefert Daten als Ergebnis zurück.
Datenbank-Server
Der Datenbankserver stellt den Archiv-Clients unter MS-Windows und UNIX SQL-Funktionen zum Selektieren, Übernehmen und Verändern von Informationen der Archiv-Datenbank zur Verfügung.
Datensicherungssystem
Datenspeicherung zur Archivierung; Datensicherungssysteme sind durch die kontinuierliche Archivierung von Daten und Dokumenten und seltenes Retrieval gekennzeichnet. In der Regel erfolgt ein Zugriff auf die gespeicherten Daten nur im Notfall.
Datei
Eine Sammlung von gleichen oder ähnlichen Informationen, die bei der Speicherung auf einem Datenträger als Einheit betrachtet wird. Eine Datei hat immer einen Namen, unter der sie angesprochen werden kann, sowie eine Typzuordnung. Siehe auch:MIME, Extension
Datenautobahn
Siehe:Infobahn
Datenleitungen
Datenleitungen sind: Telefonnetz, Datex-L-Netz, Datex-P-Netz, DMDINET, Fernschreibnetz.
Datex
DATa EXchange. Deutsches Datennetz. Die Variante Datex-L ist leitungsvermittelt, während Datex-P paketvermittelt ist. Heute wird fast nur noch Datex-P verwendet. Es basiert auf der X.25-Norm des CCITT. Datex-J
Mit Datex-J wird der Übergang zwischen Telefonnetz und Datex-P für das Massenpublikum erschlossen. Über Datex-J sind zum Ortstarif Verbindungen zu Online-Datenbanken und Online-Diensten wie T-Online und CompuServe möglich.
DFÜ
Datenfernübertragung zwischen zwei Datenverarbeitungsanlagen, die geographisch voneinander getrennt sind. Eine Datenverarbeitungsanlage sendet ihre Daten über eine Schnittstelle (Interface) zu einem DFÜ-Gerät (Modem), wo die Daten aufbereitet und über eine Datenleitung dem DFÜ-Gerät der empfangenden Datenverarbeitungsanlage übermittelt werden, das die Signale wieder für die empfangende Station anpaßt.
digital
Eine digitale Größe kann Aussagen über Vorgänge nur im Rahmen einer begrenzten Wertemenge machen. Das Ausgangssignal eines Mikrofons, das digitalisiert wurde, läßt eine Darstellung mit den Zahlen -128 bis +127 zu. Siehe auch:analog
digitalisierung
Umwandlung von analogen Informationen in Digitale. Siehe auch:Abtastrate
digitale Signatur
Mit einer Public-Key-Verschlüsselung kann ein Autor seine Werke unterschreiben. Jedermann kann mit dem öffentlichem Schlüssel des Autors die Echtheit von Werk und Unterschrift prüfen. Leider wird diese Prüfung von Gerichten noch nicht als Beweismittel anerkannt. Siehe auch:PGP
DirectX
Windows 95-API zur schnellen Ansteuerung von Grafikkarten für Spiele oder Multimedia-Anwendungen.
DSL
Eine Digital Subscript Line ist eine Verbindungstechnik, mit der über kurze Entfernungen (ca. 5 Km) Daten mit bis zu 6 Mbps (Download) bzw. 0,6 Mbps (Upload) übertragen werden können. Bei allen Varianten dieser Technik (ADSL, HDSL, SDSL) werden spezielle Modems an Kupferdraht-Standleitungen betrieben.
DTP
Unter Desktop Publishing versteht man Layout und Druckvorbereitung von Dokumenten mit Hilfe des PCs (Computersatz).
DVD
Digital Versatile Disc, designierter Nachfolger der CD-ROM. Wird derzeit in erster Linie für Videodaten eingesetzt.
Dynamic HTML
HTML-Dokumente, die mit Hilfe von Scriptsprachen ihr Aussehen oder ihren Inhalt ändern können. Alle angezeigten Elemente können dabei manipuliert, ein- oder ausgeblendet werden. Leider sind die Dynamic HTML-Implementationen des Navigators und des Explorers nicht untereinander kompatibel, da sie unterschiedliche Scriptsprachen verwenden. Siehe auch:JSSS, VBScript
dynamische IP
Durch das schnelle Wachstum des Internets und die in der Vergangenheit nicht immer optimale Vergabe der IP-Adressen werden freie IP-Adressen immer knapper (und teurer). Aus diesem Grunde werden Klientenrechnern, die per Modem oder ISDN nur zeitweise mit dem Internet verbunden sind, keine festen IP-Adressen mehr zugeordnet. Sie bekommen bei der Einwahl eine freie Adresse aus dem Adress-Pool des Providers oder Online-Dienstes zugeordnet, die nach der Abwahl wieder freigegeben wird. Nachteile freier IPs sind:
Ein unterbrochener Download kann nicht wiederaufgenommen werden, sondern er muß (mit einer neuen dynamischen IP) komplett wiederholt werden.
Über dynamische IPs ist es nicht möglich, Serverdienste unter festem Namen (Domain) anzubieten.
Dynamische IPs eignen sich daher vorwiegend für private Online-User, jedoch kaum für kommerzielle Nutzer/Anbieter. Siehe auch:PPP, SLIP
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